Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   13.05.13 10:00
    I want to to thank you f
   14.05.13 20:39
    Way cool! Some very vali

http://myblog.de/elli-und-cons

Gratis bloggen bei
myblog.de





Kunterbuntes Treiben in Adelaide…

…ADELAIDE… Impressionen verschiedener anderer Backpacker die an uns weitergegeben wurden: langweilig, nichts besonderes, nicht viel los, ich mag dies und das mehr…

Wir haben die Stadt allerdings in einem anderen Licht gesehen! Was wohl wahr ist: Es ist nicht so eine weltoffene und schnelllebige Atmosphäre wie Melbourne und man sieht auch längst nicht so viele Leute, aber trotzdem hat es uns eigentlich ganz gut gefallen… Vielleicht war auch nur unsere Ankunft besser? Wir bekamen nämlich die wohl beste Begrüßung, die man sich als Backpacker vorstellen kann… SERIOUSLY!

 Warum? Ganz einfach:

Wir wussten wie immer nicht so genau wo wir an diesem Abend übernachten sollten (wussten wir nie irgendwie, aber als nun erfahrene Auto-Reisende haben wir gelernt!) und machten uns deshalb erst mal auf zu Liam‘s Onkel, der in einem Suburb von Adelaide lebt. Was sich im Nachhinein als ein wahrer Himmel auf Erden entpuppte! Obwohl da sein Neffe mit 3 random Germans vor der Tür stand wurden wir unglaublich freundlich begrüßt und gleich auf Gästezimmer verteilt und so schnell konnten wir  gar nicht schauen saßen wir auch schon am Tisch und hatten einen Kaffee und später das wohl beste Barbeque Australiens vor uns stehen. Unsere Gastgeber Doug und seine Frau Laurie verwöhnten uns wirklich unglaublich mit allerlei Leckereien und Tipps und das sogar mehrere Tage! Wir führten viele nette Gespräche und spielten lange mit Hamish, einem kleinen Hündchen und dem eigentlichen Herrn des Hauses! ^^ Nach einem unglaublich leckeren Sonntagmorgenfrühstück kamen wir dann auch in den einmaligen Genuss einer „Dougy-Tour“, denn Liams Onkel lud uns auf eine Rundfahrt durch die Umgebung ein…. Viele schöne Ecken gesehen, die vielleicht manchem Tourist entgehen.

Liam und unser Gastgeber...

Hamish an seinem Geburtstag... ^^


 Jacobs Creek - ein berühmter Vineyard im Barossa Valley

Wine tasting! In dem Glas befindet sich ein Tröpfchen für 100$... Nobel nobel!

the "Whipsering Wall"

"the Buchter Shop" - ein Rest der Goldrush Zeit...

Wir genossen also das Leben und machten uns Montag früh auf Job- und Campsidesuche, ewig wollten wir die Gastfreundschaft schließlich nicht ausnutzen und wir sind ja auch nicht nach Australien gekommen um dann dort noch mehr „bemuddelt“ zu werden als zuhause… Außerdem haben wir so viel gegessen das wir nach längerem Aufenthalt wahrscheinlich geplatzt wären…. ^^

Gesagt getan jedenfalls, Zeitung aufgeschlagen, Jobangebote markiert, Handy gezückt, erste Nummer gewählt und…. ZACK! Da war der Job! „Ja, wir brauchen jede Menge Leute, Grape picking, Cash in Hand, kommt einfach zu dem und dem Zeltplatz, da leben alle unsere Picker und dann geht’s morgen früh los, Treffpunkt Foodland Lobethal.“ Das war einfach…. Zu einfach? Ja, irgendwie schon wie wir noch merken sollten….

Wir fuhren also nach Mt. Pleasant (laut Liams Onkel „gleich um die Ecke“ und dann tatsächlich eine Stunde Fahrt – die Entfernungsvorstellungen gehen mit Europa weit auseinander hier!) und schlugen unser neues geliehenes Monster von Zelt auf der dortigen Wiese auf. Ok, das war einfach… Schwieriger war dann das mit der Arbeit am nächsten Morgen… Also ich mein: „Wann war das doch gleich und wo ist denn verflucht noch mal Lobethal?“  Aber auch dieses Problem ließ sich mit Hilfe von anderen Campenden und google.maps beheben…. Zu viert krochen wir also ins Zelt, woraufhin wir am nächsten Tag die Schlafordnung noch einmal neuordneten, denn Kaschi und ich wurden gegeneinander und von den beiden außenliegenden Männern gequetscht… ^^ Warm war’s wenigstens, die Nächte können dort nämlich sehr kalt sein…. Brrrrrr….

unser zuhause

Mt. Pleasant - der "Arsch" von South Australia 

RRRRIIIIINNNNGGGGG!!!! Der Wecker schellte am nächsten Morgen halb 6, was er auch die nächsten Tage noch tat und es ging also zu Viert (ein paar Tage später gesellte sich noch eine ältere, autolose und sehr gesprächige Dame zu unserer Fahrgemeinschaft) Richtung Lobethal! Großes Schauspiel auf dem Parkplatz: sehr viele Autos, sehr wenig Organisation, ein „Fuck off, you fucking fucker!“ zu irgendjemand brüllender Supervisor und viel, viel Wartezeit bis wir dann mal eine Traube gesehen haben…

Die Arbeit an sich? Naja… Lassen wir’s mal so sagen: die Trauben sind lecker, dafür ist die Bezahlung mies und man buckelt sich regelrecht den Rücken krumm! Arbeitsbeschreibung? Man schneidet mit einer äußerst scharfen „Snip“ (die auch gerne mal in eigene und fremde Finger schneidet) die Trauben von der Rebe, wobei einem dauernd einer „Nice and clean! Don’t left any behind!“ ins Ohr brüllt, wirft diese in einen 15 Liter Eimer, schreit nach Auffüllen dessen laut „Bucket!“ (oder wie die Franzosen: „Baguette!&ldquo, woraufhin wenn man Glück hat ein „Bucketboy“ erscheint, sich deine Nummer (die man am Anfang der Tages gesagt bekommt) aufschreibt und den „Bucket“ in einen großen Trog schüttet (ohne Glück muss man die vollen  Eimer erst mal bergauf und -ein schleppen, heißt ja nicht umsonst Adelaide Hills die Gegend&hellip. Mit Beendigung dieses Vorganges hat man jedenfalls 2 $ verdient! Wow… Im Nachhinein betrachtet haben wir also je nach Beschaffenheit der Trauben zwischen 30 und 110 $ pro Tag verdient… Schöne Drecksarbeit, aber was tut man nicht alles! Ärgerlich nur das uns erst nach Aufnahme unsere Tätigkeit mitgeteilt wurde, dass man erst 2 Wochen arbeiten muss und dann die Woche drauf bezahlt wird! Na klasse… Zum Glück war noch Kirschengeld über und wir konnten nach 2 Wochen schuften bei 40°C die Campside verlassen, mit dem guten Gefühl genug Geld verdient zu haben um uns ein paar schöne Tage in Adelaide zu machen, nach Perth zu fahren und dann dort erst mal in Ruhe auf Jobsuche gehen zu können. Merkt euch diesen Plan, der wird später noch eine große Rolle spielen!

immer mit Elan bei der Sache!

Grapes, grapes, grapes.... Pinot!

die dreckigen Picker mit dem verdienten Feierabendbier...

…ERKUNDUNG… von Adelaide und Umgebung jedenfalls war das Motto der nächsten Tage und wir stürzten uns fleißig ins Abenteuer, schließlich wollten wir uns nicht ewig in South Australia aufhalten sondern schnell in den nächsten Staat switchen…

Wir waren in einem wunderbaren Wildlife Park und fütterten und streichelten dort jede Menge einheimische Tiere. Dort sahen wir auch endlich mal so einen verflixten tasmanischen Teufel, der sich auf seiner Herkunftsinsel so gut vor uns verborgen gehalten hat.


ein hässlicher Vogel... Aber cool die Emus!


Wir waren in Hahndorf, der ersten deutsche Besiedlung in Australien und einem Touristenwitz. Brauhaus an Brauhaus mit deutscher Bierzelt-Schunkel-Musik, jede Menge Würsten, Bier und Oktoberfestatmosphäre. Diese 3 Dinge (Wurst, Bier und Oktoberfest) machen den Australiern nach Deutschland ja auch aus! Ich mein was gibt’s denn da auch schließlich noch? Trotzdem konnten wir es uns dann doch auch nicht nehmen lassen uns bestellten ein typisch deutsche Delikatessenplatte für 2 und tranken ein Bier… ^^

huuhuhu... Eisbein, Kassler & Co.


Wir buchten ein Hostel mit einem schönen 3-Mann-Zimmer mitten im Zentrum von Adelaide und entspannten uns dort ein paar Tage im schönen weichen Bett, mit der Voraussetzung allerdings das ich mich immer doch den Hintereingang rein und raus schlich – zum Glück ohne das dies keiner in den 3 Tagen bemerkte!

mein persönlicher Eingang und unser Stuff...

Wir besuchten Port Adelaide und schlenderten auf dem größten Trödelmarkt herum den ich bis jetzt gesehen habe und fuhren schließlich mit einem Schiff vom Hafen aus den Fluss entlang und sahen Delfine! (Also eigentlich einen Delfin, aber der war dafür sehr nah)

hier gibts alles was man sich vorstellen kann, brauch oder auch nicht braucht...

der Delfin...

auf dem Schiff...

Wir machten einen Kulturtag und schlenderten durch das sehr interessante und riesige South Australia Museum und hinterher noch durch die Kunstgalerie und bildeten uns ein wenig weiter nach den stupiden Picking-Jobs. Eintritt for free und wirklich sehr sehenswert!

Manche Aussies sehen ihren haarigen Inselmitbewohnern sehr ähnlich stellen wir fest... Ein Riesenkänguru im Museum! 

Wir genossen die Atmosphäre des Fringe Festivals, dem zweitgrößten Art Festival weltweit und sahen Kunst, Straßentheater, wunderbare Kulissen, Kultur der Aborigines, Musik usw…

Straßen- und Lichtkunst

UND wir machten uns nach ein paar schönen Tagen und mit frischer Energie und frisch gewaschenen Sachen auf den 2600 km langen Weg nach Perth in Western Australia….

So viel also dazu erstmal… Fortsetzung folgt! Ich hoffe ihr hattet viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße nach zuhause, Elli & Cons  

 

27.3.10 17:18
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung